Das Tauchverfahren der MöllerWerke bietet die Möglichkeit Bleche ab einer Dicke von 3 mm zu umtauchen und so eine gleichmäßige Materialstärke der Beschichtung ab 1 mm zu realisieren. Das sorgt für einen robusten, rundum geschlossenen Schutzmantel, der Metallkanten entschärft, die Haptik verbessert und die Bauteile gegen Korrosion, Schläge und Abrieb schützt. Somit sind die Teile im Einsatz komfortabel und sicher bedienbar.
Theoretisch lassen sich nahezu alle Metallgeometrien umtauchen – praktisch entscheidet jedoch jede Kontur über das optimale Ergebnis. Beim Tauchprozess spielen der Verlauf des Materials und die Bewegungsmöglichkeiten des Tauchroboters eine zentrale Rolle. Hinterschnitte, enge Radien oder komplexe Formen haben Einfluss darauf, wie sich das Material um das Bauteil legt. Der Roboter ist in seinem Bewegungsraum hochflexibel, aber nicht grenzenlos frei. Genau deshalb betrachtet MöllerWerke jedes Bauteil individuell und legt Prozessführung, Eintauch- und Austauchbewegung sowie Abtropfphasen jeweils spezifisch aus.
Typische Beispiele für umtauchte Teile aus unserer Taucherei zeigen die Bandbreite der Anwendungsmöglichkeiten: Entriegelungsgriffe, die im täglichen Einsatz sicher bedient werden müssen; Haltegriffe an Maschinen, die auch bei Öl, Staub oder Feuchtigkeit eine gute Haptik bieten; Hebel und Kabelhalterungen, die vor Korrosion geschützt werden müssen; oder Halterungen für Feuerlöscher, die im Ernstfall zuverlässig funktionieren und gleichzeitig widerstandsfähig gegen Stoßbelastungen sind.
So entstehen in unserer Taucherei robuste, ergonomische und langlebige Komponenten, die genau auf ihren Einsatz zugeschnitten sind – von der Materialauswahl über die Geometriebewertung bis zur fein abgestimmten Prozessführung.

